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Aktuelles

Nachruf

Am 30.08.2017 verstarb

Frau Gertrud Etterich

Frau Etterich hat über viele Jahre als Verwaltungsleiterin mit vorbildlichem Engagement und außerordentlicher
Einsatzkraft im Wesentlichen die Organisation in unserem Unternehmen aufgebaut.
Stets zeichneten sie Fleiß, Hilfsbereitschaft und ihre freundliche Art aus.
Sie genoss bei Vorgesetzen und Kollegen hohes Ansehen und große Wertschätzung.

Unsere Anteilnahme gilt ihren Angehörigen. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

sozialwerk sauerland GmbH
Kinder- und Jugendhilfeverbund

Geschäftsleitung und Mitarbeiter

35 Jahre Haus Sonnenblick, Wiemeringhausen

Die Dorfzeitung für Wiemeringhausen 07/17

Neue Räumlichkeiten für das Regionalteam HSK

Die Kontakt- und Anlaufstelle des Regionalteams HSK ist umgezogen.
Die neuen Räume befinden sich jetzt in Meschede.

Kontaktdaten:

Regionalteam HSK
Ruhrplatz 2
59872 Meschede

Tel: 0291 / 90861926
Fax: 0291 / 90861927

E-Mail: regionalteam.hsk@sozialwerk-sauerland.de


Hilfe jederzeit und rund um die Uhr

Sozialwerk Sauerland GmbH beschäftigt über 450 Mitarbeiterin der Region.
Unternehmen arbeitet mit Schulen zusammen und kümmert sich um Jugendhilfe.

Veröffentlicht in der Westfalenpost am 30.11.2016

Wer über den Krankenhausparkplatz auf das ehemalige Schwesternwohnheim zufährt, sieht das neu gestaltete Gebäude rechts: „Sozialwerk Unternehmensgruppe“ steht auf den Fahnen. Drinnen, wo einst die Verbundapotheke des Krankenhauses beheimatet war, sind nun Verwaltung und Schulungsräume eines großen Arbeitgebers: der Sozialwerk Sauerland GmbH.
Auf 450 Mitarbeiter kommt die Unternehmensgruppe, die bis vor ein paar Jahren auch die Klinik am Stein und das Erikaneum unter ihrem Dach hatte, sich jetzt aber rein auf den Bereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe konzentriert. Einst mit Kinderheimen gestartet, entwickelte sich das Sozialwerk zum großen Jugendhilfe-Träger.

2012 wurde die Tochter „Sozialwerk für Bildung und Jugend gGmbH“ gegründet. Sie organisiert Betreuungsangebote an 46 offenen Ganztagsschulen im Hochsauerland bis nach Hessen.
„Dass wir in den offenen Ganztag eingestiegen sind, ist gekommen, weil man uns als Jugendhilfe-Träger gefragt hat“, erklärt Peter Hattebur, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Dies gelte für die gesamten vergangenen Jahre, in denen sich das Geschäftsfeld stetig erweitert habe.So brauchten viele Elternvereine, die anfangs den Offenen Ganztag stemmten, schnell professionelle Unterstützung und de facto pädagogische Kräfte. Gleiches galt für einen Verein in Sundern-Langscheid, der eine freie bilinguale „Schule am See“ gründen wollte. Das Sozialwerk ist hier ebenfalls zur Seite gesprungen und sogar zum Schulträger geworden.

„Es gibt so viele Schnittstellen zwischen Schule und Jugendhilfe“, erklärt Michael Frese, Geschäftsführer des Sozialwerks Sauerland. Er ist verantwortlich für die stationäre Jugendhilfe, also verschiedene Wohnformen für Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Familien wohnen können.
Die Schützlinge und das pädagogische Personal in kleinen Gruppen unterzubringen, ihnen das Stigma als „Heimkinder“ zu nehmen und eine Art familiäre Struktur zu bieten, das war schon Grundgedanke von Dr. Cornelius Müller, „Vater“ des Sozialwerks. Wohngruppen des Sozialwerks, die „Sonnenhäuser“, gibt es in Olsberg, Wiemeringhausen, Winterberg und Brilon.
„Weiter wachsen die individuellen Wohn- und Lebensgemeinschaften, so genannte IWLs“, ergänzt Frese. Insgesamt 22 sind es im Moment unter dem Dach des Sozialwerkes. Hier lebt eine Fachkraft, also mindestens ein Erzieher, mit im Haushalt. Oft sind es ganz normale Familien, die bis zu vier Kinder aufnehmen. „Das ist mehr Beruf als Berufung, denn sie leben 24 Stunden mit den Kindern“, so Frese.
Regelmäßig würden diese Mitarbeiter und Kollegen aus allen Bereichen in Olsberg geschult. Supervisionen der Teams finden statt. Ärzte von der Marsberger LWL-Klinik halten Vorträge, zum Beispiel zu Retraumatisierungen, ADHS oder Autismus. Es sind verhaltensauffällige Kinder, deren Eltern (manchmal die Kinder selbst) beim Jugendamt „Hilfe zur Erziehung“ beantragen“.
Vieles ist dem Fakt geschuldet, dass Gewalt an Kindern und auch Verwahrlosung im häuslichen Umfeld zugenommen haben. „Unser oberstes Ziel ist es, die Herkunftsfamilien zu stärken und die Kinder und Jugendlichen dorthin zurückzuführen“, sagt Frese. Und im Notfall, wenn zum Beispiel Krise in der Familie ist, dann fahren Frese oder andere Mitarbeiter raus: „Es kommt nicht oft vor, aber mein Handy ist immer an.“
Insgesamt legt das Sozialwerk Wert auf Qualitätsmanagement. Selbst entwickelte Frese ein Handbuch zur Qualitätskontrolle, seit 20 Jahren sind die Jugendhilfe-Einrichtungen ISO-zertifiziert.

„Wir sind nicht konfessionell, aber unser Tun ist durch christliche Werte geprägt, die ja letztlich gesellschaftliche Werte sind“, so Frese.

Die Kleine Offene Tür in Hallenberg gehört zum Sozialwerk. Ebenso Tagesgruppen für Kinder, die nach der Schule noch nicht nach Hause können. Und Schulbegleiter für diejenigen, die den Alltag dort nicht alleine bewältigen können.
Über die „ambulante Jugendhilfe“, gehen außerdem Fachkräfte - vom Jugendamt beauftragt - regelmäßig in Familien. „Bedarfsnotwendige erzieherische Hilfe“ nennt sich dies. Mitarbeiterteams sind über den Hochsauerlandkreis, Kreis und Stadt Soest, Paderborn, Waldeck/Frankenberg bis hin nach Rhein-Sieg und Lippe verteilt. Kurse vom Sozial-Training bis hin zur Pflegeeltern-Beratung gehören zum Angebot. Und auch in der Flüchtlingskrise war das Sozialwerk auf Nachfrage zur Stelle - und gründete die erste Clearing-Gruppe für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Meschede, dann eine zweite in Warstein. So wurden die Räume im alten Amt Bigge zu klein für alles Organisatorische, was diese vielen Betreuungszweige mit sich bringen.

Michael Frese und Peter Hattebur, Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Sozialwerk Sauerland GmbH, vor dem neu gestalteten Gebäude am Schwesternwohnheim in Olsberg. Foto: Sonja Funke

Konzept aus dem Jahr 1976

Veröffentlicht in der Westfalenpsot am 30.11.2016


Dr. Rolf Cornelius Müller entwickelte 1976 ein modernes Konzept zur pädagogischen Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Zielsetzung dieses Konzeptes war, Kinder und Jugendliche entgegen der bis dahin üblichen Heimerziehung in großen Institutionen, in kleinen, familienähnlichen Einrichtungen individuell gefördert werden.

Zur Realisierung dieser individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen eröffnete die Familie Müller in der Trägerschaft des Sozialwerk Sauerland 1976 das erste familienorientierte Kinderheim Haus Sonnenhof in Olsberg mit 10 Plätzen. Aufgrund der zahlreichen Aufnahmeanfragen von verschiedenen Jugendämtern wurde bereits im gleichen Jahr das Kinderheim Haus Sonnenhang in Winterberg mit weiteren 10 Plätzen eröffnet.

In Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Leistungsangebote wurde 2012 das Sozialwerk für Bildung und Jugend gGmbH als Tochtergesellschaft des Sozialwerk Sauerland gegründet. An zahlreichen Standorten führt das Sozialwerk für Bildung und Jugend pädagogische Förderungen und Betreuungen in Schulen (Primar- und Sekundarbereich) und Jugendzentren durch.

Neben den klassischen Betreuungsformen im offenen Ganztag, fallen hierunter auch Angebote der Übermittag- und Nachmittagbetreuung. Die Bereitstellung von Schulbegleitern und Integrationshelfern gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum. Des Weiteren ist das Sozialwerk für Bildung und Jugend in verschiedenen Projekten zur Berufsorientierung für junge Menschen tätig.

Bewusstes „Ja“ zum Standort Meschede

Seit 23 Jahren ist die Tagesgruppe „Haus Sonnentag“ des Sozialwerkers Sauerland ein fester Bezugspunkt für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren. Ein Urgestein am Oesterweg, das nun eine neue Leitung hat: Der 39-jährige Diplom-Sozialarbeiter Stefan Schröder aus Finnentrop hat sich nach acht Jahren in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und weiteren acht Jahren in der ambulanten Erziehungshilfe bewusst zu diesem Schritt entschieden und ist in die Kreisstadt gewechselt.

„Es war eine logische Entwicklung“, blickt er zurück, „ich schätzte die positive, lebendige, zukunftsorientierte Grundstimmung dieses Ortes sehr.“ Seit Juni ist Schröder Mitglied mit Leitungsfunktion in einem fünfköpfigen Team, das drei Erzieherinnen, eine FSJlerin und ihn umfasst. Kinder, deren Entwicklung zu starken Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Gründen gehemmt ist, werden wochentags nach der Schule in einem räumlich und zeitlich strukturierten Schutz- und Nachreifraum beim Abbau dieser Hemmnisse gefördert.
Aus Meschede und Umgebung

Beziehungsarbeit, Kreativitäts- und Ruheübungen, freies Spiel, Naturerlebnis, Deeskalationsarbeit und Sport haben sich als methodische Kernpfeiler bewährt und werden auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes abgestimmt. Dabei beziehen die Fachkräfte der Tagesgruppe in ihrem systemischen Ansatz Familien und Schulen der Kinder mit ein. Im Schnitt dauert die personengebundene Fallarbeit zwei Jahre. Die Kinder kommen aus Meschede und den umliegenden Kommunen.

Bewusst für den Standort Meschede entschieden hat sich auch Eva Volpert-Dünschede. Die Diplom-Pädagogin aus Warstein hatte im Juni dieses Jahres die Leitung des Regionalteams HSK für das Sozialwerk Sauerland übernommen. Das multidisziplinäre, zwölfköpfige Team aus Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen und Systemischen Beratern mit diversen Zusatzqualifikationen begleitet Familien, Kinder und Jugendliche ambulant in krisenhaften Phasen.
Hauptbüro in Meschede

Zudem begleitet das Team diverse Schulklassen und OGS-Bereiche mit sozialpädagogischen Hilfen. Ein hoher Anteil männlicher Fachkräfte ist gegeben. „Unsere Fachkräfte wohnen über den gesamten Flächenkreis HSK verteilt“, so Volpert-Dünschede, „daher machte es Sinn, unser Hauptbüro nun in den zentralen Ort des Kreises zu verlegen.“ Man findet den Stützpunkt des Regionalteams HSK ab sofort im Hochhaus am Ruhrplatz 2.

In Arnsberg-Neheim gibt es einen weiteren Anlaufpunkt. „Unsere Auftraggeber sind Jugendämter aus dem gesamten Kreisgebiet sowie aus benachbarten Kreisen. Da passen wir unsere Infrastruktur entsprechend an“, erläutert Volpert-Dünschede. Dass mit der Tagesgruppe bereits seit Jahrzehnten eine Institution des Sozialwerks Sauerland in Meschede sitzt, nutzen die Leitungskräfte jetzt zur intensiven Planung neuer Angebote für das Sozialwerk Sauerland, die aus Synergien von Jugendamt, Regionalteam HSK und Tagesgruppe entstehen sollen.





Artikel veröffentlicht am 28.11.2016 auf www.derwesten.de
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-meschede-eslohe-bestwig-und-schmallenberg/bewusstes-ja-zum-standort-meschede-aimp-id12394405.html

10 Jahre Jugendtreff K.O.T in Hallenberg

Artikel veröffentlicht im Rundblick 04.11.2016

Betriebsfest 2016

Ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialwerks Sauerland und des Sozialwerks für Bildung und Jugend feierten am 09.09. an der Hasley-Hütte in Olsberg ihr diesjähriges Betriebsfest.
Das Fest begann am Nachmittag mit einem kontrastreichen Vorprogramm. Alternativ konnte der Philippstollen oder das Holzenergiezentrum in Steinhelle besichtigt werden. Ca. 25 sportlich orientierte MitarbeiterInnen hatten sich für die alpine Variante entschieden und wurden nach einer schweißtreibenden Wanderung auf den Olsberg bei strahlendem Sonnenschein mit einem herrlichen Rundblick belohnt.
Da sich auch Wettergott Petrus an diesem Tag als Mitarbeiter des Sozialwerks outete und auch das ausgezeichnete Catering der Fleischerei Neumann aus Olsberg nichts zu wünschen übrig ließ, endete das Betriebsfest bei bester Stimmung der Belegschaft erst gegen…… ja wann eigentlich ?

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"Olsberger Hilfe-Punkte" wir machen mit !

Das Sozialwerk Sauerland beteiligt sich seit dem 01.09.2016 an dem von Stadt Olsberg initiierten Projekt „Olsberger Hilfe-Punkte“.
Verschiedenste Olsberger Institutionen und Geschäfte bieten sich in diesem Rahmen als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in akuten Notsituationen an. Ein an den jeweiligen Gebäuden gut sichtbar angebrachter Aufkleber dient dabei für die Kinder als Hinweis und Orientierung.
Wir sehen uns gerade vor dem Hintergrund unserer pädagogischen Ausrichtung und der regionalen Lage unserer Geschäftstelle in unmittelbarer Nähe des Olsberger Schulzentrums als sinnvolle Ergänzung zu den bereits etablierten Anlaufstellen.

Kanu-Abenteuer im Spreewald

Deutlich aus ihrer Komfortzone heraus bewegten sich die Jugendlichen und Betreuer der
Wohngruppe „Haus Sonnenblick“ anlässlich ihrer diesjährigen Ferienfreizeit. Statt der
Reisekoffer wurden Mitte Juli die Rucksäcke mit einer eher spartanischen
Abenteuerausrüstung für eine nicht alltägliche Kanu-Tour durch den Spreewald bepackt.
Im beschaulichen Burg im Spreewald wurden die Kanus bestiegen, welche für die
nächsten Tage das einzige Fortbewegungsmittel sein sollten. Tagsüber befuhr man die
unzähligen Wasserwanderwege durch eine unberührte Natur und einzigartige
Kulturlandschaft; die Nächte verbrachte man auf den zahlreichen Zelt- und Rastplätzen
entlang der Strecke. Allerlei andere Aktivitäten, wie Geocaching oder eine Abenteurer-
Olympiade, rundeten die Ferienfreizeit ab. Der Verzicht auf zahlreiche
Bequemlichkeiten, die Abwesenheit eines brauchbaren Mobilfunknetzes und einige
andere Probleme und Herausforderungen die das Leben und der Zufall so schreiben,
sorgten für unvergessliche Tage und schweißten die Gruppe auf allen Ebenen eng
zusammen. Zum Abschluss verbrachte man noch einige Tage auf einem idyllischen
Zeltplatz auf einer Halbinsel im Neuendorfer See, bevor man sich mitsamt der Eindrücke
und Erfahrungen auf den Weg zurück in das Sauerland machte.

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Auch im 20. Jahr ein erfolgreiches Überwachungsaudit

Am 18. und 19.05.16 auditierte Herr Geißendörfer von der LGA InterCert das QM-System des Sozialwerks. In seiner Eigenschaft als Auditor nahm er nun schon zum 3. Mal das Qualitätsmanagement des Sozialwerks unter die Lupe. Es handelte sich - wie im letzten Jahr – um ein sogenanntes Überwachungsaudit, bevor dann in 2017 turnusgemäß ein Rezertifizierungsaudit ansteht.
Herr Geißendörfer zeigte sich wieder beeindruckt von der hohen fachlichen Qualität, dem herausragenden Engagement der Mitarbeiter – aber auch von der Art und Weise, wie sich das Sozialwerk immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Die Bemühungen um eine qualitative Betreuung junger Flüchtlinge, die weder per Schnellschuss umgesetzt, noch aufgrund der akuten Situation mit evtl. niedrigeren Qualitätsstandards angegangen wurde, machten deutlich, dass auch hier die Kernelemente eines QM-Systems beachtet wurden. Das Sozialwerk verfolgt konsequent seine Strategie „Qualität vor Masse“ und vermeidet damit auch Risiken, die mit einem vorschnellen, dem Zeitgeist geschuldeten Handeln verbunden sind. Dieses risikobasierte Denken entspricht – quasi im vorauseilendem Gehorsam – schon der geänderten Norm DIN EN ISO 9001:2015, die ab dem nächsten Jahr umzusetzen ist.
Auch das relativ junge Regionalteam Waldeck-Frankenberg, genauso wie die Wohngruppe Haus Sonnenblick und die Tagesgruppe Haus Sonnenberg bestanden mit Bravour das diesjährige Audit.
Herr Geißendörfer konnte auch bei diesem externen Audit keine sog. „Abweichung“ feststellen. Er empfahl daher uneingeschränkt die Aufrechterhaltung der Zertifizierung. „Hinweise“ an der einen oder anderen Stelle nahmen Geschäftsführung und Mitarbeiter gerne auf, um Abläufe, Rahmenbedingungen und Betreuungsprozesse weiter zu optimieren.
Nun steht als größere Aufgabe an, auch alle anderen Normänderungen bis zum nächsten externen Audit im April nächsten Jahres umzusetzen.
Dies sollte in enger Kooperation zwischen Geschäftsführung, QM-Beauftragten und allen Mitarbeitern des Sozialwerks sicher gelingen.

Martin Kettler
-QM-Beauftr.-

Neue Individuelle Wohn- und Lebensgemeinschaft beim SWS

Ganz herzlich begrüßen wir die neue „IWL Änderhof“ in Vöhl-Harbshausen unter unserer Trägerschaft.

Frau Claudia Athara Woll bietet zwei Kindern und Jugendlichen einen Lebensraum, der sich an den Bedingungen eines familiären Zusammenlebens ausrichtet, ihm aber auch hilft, bisherige hemmende und belastende Erfahrungen durch das Erleben eines veränderten sozialen und emotionalen Umgangs zu überwinden.

Hierbei steht das Erleben und Erfahren von und in der Natur, das Reduzieren von Ängsten und Widerständen mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden Elemente (z.B. der angrenzende Naturpark Kellerwald und der Edersee) als hilfreicher Wegbegleiter zur Seite.

Wir freuen uns über den fachlichen Zugewinn und auf gute Zusammenarbeit!

Sie wollen lernen, wie wir leben

Haus Sonnenweg

04.03.2016 in der WAZ von Thorsten Streber

Neue Telefonnummer für das Regionalteam Lippe

Ab den 19.02.2016 hat das Regionalteam Lippe mit sitz in Detmold eine neue Telefon- und Faxnummer.
Sie können die Kollegen und Kolleginnen des Regionalteams Lippe absofort unter der neuen Telefonummer erreichen.

Kontaktdaten:

Regionalteam Lippe
Blomberger Str. 14
32756 Detmold
Tel. 05231 / 9108375
Fax: 05231 / 9108376

E-Mail: regionalteam.lip@sozialwerk-sauerland.de

Verabschiedung Günther Schug

Im Anschluss an die Leiterkonferenz vom 30.11. 2015 wurde unser langjähriger Geschäftsführer Herr Günther Schug im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.
Unser Gesellschafter - Herr Peter Hattebur - würdigte in seiner Ansprache die Verdienste von Herrn Schug.
Er trat am 01.01.1987 in die Dienste des Sozialwerk Sauerland ein und hat in den darauf folgenden 29 Jahren die Geschicke des Unternehmens entscheidend geprägt.

Von 1987 bis 1997 war er Leiter unseres familienanalogen Kinderheimes Haus Sonnenhof in Olsberg.
Früh erkannte er die Möglichkeiten und Notwendigkeiten ambulanter Jugendhilfe als Ergänzung zu den bisherigen stationären Angeboten. So entstand unter seiner Leitung 1997 unser erstes Ambulantes Regionalteam (damals im HSK), und bis heute sind unter seiner Regie fünf weitere Teams in anderen Kreisen in NRW dazu gekommen.
Im Jahre 2004 wurde Herr Schug Geschäftsführer der Sozialwerk Sauerland gGmbH.
Seine Erkenntnis der Notwendigkeit einer engeren Verbindung von Jugendhilfe und Schule führte ab 2011 zum Engagement des sws im Bereich Offener Ganztagschulen, Betreuung in Schulen sowie Maßnahmen im Kontext Schule – Berufsbildung.
Durch die Gründung des Sozialwerks für Bildung und Jugend entstand so unter seiner Führung das dritte prägende Element neben der stationären und ambulanten Jugendhilfe.
Viele weitere innovative Entwicklungen, die heute selbstverständlicher Bestandteil unserer Angebotspalette sind, wurden von Herrn Schug initiiert, wie z. b. die Individuellen Wohn- und Lebensgemeinschaften, Tagesgruppen, ein Angebot im Bereich Offene Tür sowie alternative Projekte in speziellen Bedarfsfällen.

Neuen Entwicklungen in der Jugendhilfe immer aufgeschlossen, mit hohem Engagement und der entsprechenden Fachlichkeit hat Herr Schug sich um das Sozialwerk Sauerland verdient gemacht.
Wir bedanken uns bei ihm und wünschen ihm für seinen mehr als verdienten Ruhestand alles Gute !