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Wohngruppe - Haus Arche
Meschede



Kontakt über die Geschäfts- und Beratungsstelle:

59939 Olsberg

Telefon: 02962/97911 0
Telefax: 02962/97911 10

E-Mail: info@sozialwerk-sauerland.de

Die Wohngruppe Arche in Meschede ist eine stationäre Einrichtung innerhalb des Kinder- und Jugendhilfeverbundes (KJHV) in der Trägerschaft der Sozialwerk Sauerland GmbH. Die Einrichtung arbeitet autark nach vorgegebenen Leitlinien und verwaltet sich grundsätzlich selbständig.Die zentrale Geschäfts- und Beratungsstelle des KJHV vertritt die Einrichtung gegenüber Behörden, aufsichtsführenden Gremien, in überregionalen Arbeitskreisen und Verbänden. Sie ist auch für das zentrale Rechnungswesen, die Beschaffung, die Personalverwaltung etc. verantwortlich und koordiniert den Einsatz übergreifender Mitarbeiter.

Die Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer versteht sich als eine Wohngruppe, in der entsprechende Kinder und Jugendliche ab dem Alter von 14 Jahren leben und mit einer sozialpädagogischen Arbeit im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme nach § 42a SGB VIII und im Clearingprozess nach § 42 SGB VIII auf die speziellen Probleme junger unbegleiteter Ausländer eingegangen werden kann. Dazu bietet die Einrichtung eine multikulturelle Atmosphäre, einen gestalteten Alltag mit individueller Förderung und eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Behörden.

Haus Arche im Überblick

Fünf pädagogische MitarbeiterInnen (Schlüssel 1 – 1,5) sind für sieben UmA zuständig und arbeiten aktiv an der Zielsetzung individuell mit allen Beteiligten.

Im Fordergrund der Maßnahme steht der Clearingprozess. Hierfür sollen folgende Ziele verfolgt werden:

Ruhe und Geborgenheit finden lassen
Versorgung mit dem Lebensnotwendigen
Medizinische Abklärung und Versorgung bei Ausschluss der Verteilung innerhalb der ersten 14 Tage
Klärung des schulischen Bildungsstandes
Abklärung eventueller vorheriger beruflicher Bildung
Suche nach Angehörigen als Kriterium für das Verteilungsverfahren
Klärung der Vormundschaft
Unterstützung beim Erlangen eines Aufenthaltsstatus
Entwicklung realitätsnaher Perspektiven hinsichtlich künftiger Lebensgestaltung
Auseinandersetzung mit möglicher Rückkehr in das Herkunftsland
Vermittlung von Normen, Werten, Regeln der hiesigen, für sie fremden Kultur und Ethik
Erlernen der deutschen Sprache
Klärung weiteren Jugendhilfebedarfs

Auch nach Abschluss des Clearingprozesses werden individuelle Folgemaßnahmen angeboten und/oder der Übergang in einen Folgemaßnahme begleitet.